Heilmethoden

Der Name meiner Praxis steht für die Art meiner Arbeit. Kosmos = Ordnung. Und Ordnungstherapie (als Teilgebiet der Naturheilverfahren) ist das, was ich in meiner Praxis anwende, ganz gleich, welche konkrete Heilmethode gerade eingesetzt wird.

Ganzheitliches Heilen bedeutet für mich ein respektvoller und vorurteilsfreier Umgang mit den Heilverfahren unterschiedlicher Herkunft. Nach meinem Empfinden unterstützt die sogenannte Erfahrungsmedizin die wissenschaftliche Medizin sinnvoll und segensreich. Gemeinsam angewendet spricht man von Integrativer Medizin und kann den Menschen ganzheitlich wahrnehmen. 

Wenn ich die ganzheitliche Medizin in die Ebenen Körper, Seele und Geist aufteile, dann behandle ich, wenn möglich: 

  • den Körper mit Naturheilverfahren und/oder Traditioneller Chinesischer Medizin,
  • die Seele mit Gesprächen und Techniken, die das bildhafte Erleben anregen (geführte Meditationen, schamanische Reisen, Visualisierungen) und Elementen aus der systemischen Therapie und der Gestalttherapie und
  • den Geist mit spirituell-energetischen Heilverfahren.

Die für Sie stimmige und zu Ihren Beschwerden passende Behandlungsmethode wird nach einem ausführlichen Gespräch gemeinsam mit Ihnen ausgewählt.

Heilmethoden 

Naturheilverfahren

Die klassischen Naturheilverfahren umfassen die Gebiete: Ordnungstherapie, Ernährungslehre, Bewegungslehre, Entspannungsverfahren und Kräutertherapie. Diese Konzepte wurden schon vor langer Zeit von großen ganzheitlich arbeitenden Behandlern wie z.B. Hildegard von Bingen angewendet. 

Ordnungstherapie:

Bei der Ordnungstherapie schaut man nicht allein auf die körperlichen Symptome, sondern betrachtet auch die seelischen Leiden, das soziale Umfeld und die individuelle Gestaltung des Alltagslebens.


Die Aspekte Ernährung, Bewegung und Entspannung fließen in die ganzheitliche Sicht auf den Menschen mit ein und werden in das Therapiekonzept integriert. Das Erkennen der persönlichen Stressfaktoren und deren Abbau spielt eine wesentliche Rolle bei der Wiederherstellung der individuellen eigenen „Ordnung“.

Hier kann ich als Ärztin Hilfestellung bieten. Der eigentliche Sinn der Ordnungstherapie liegt jedoch darin, neugeordnete Muster eigenverantwortlich und unabhängig zu leben.

Kräutertherapie:

Viele heimische Kräuter verhelfen zu einer Beschwerdelinderung. Die Kräuter können als  Tees, als Tinktur, Tropfen, Kapseln oder Öl angewendet werden. Wenn nötig setze ich diese pflanzlichen, naturheilkundlichen Arzneimittel ein.

Es gibt jedoch auch Fälle, in denen die Anwendung chemischer Medikamente unabdingbar ist. Aber auch hier können die Kräuter gegebenenfalls unterstützend eingesetzt werden. 

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die TCM ist ein in sich schlüssiges, ganzheitliches Behandlungskonzept, das seit tausenden Jahren im fernen Osten angewendet wird und eine große Weisheit in sich trägt. Krankheiten entstehen nach dieser Lehre entweder durch äußere Einflüsse (Wind, Kälte, Nässe, Hitze) oder durch innere Einflüsse (Emotionen wie Wut, Trauer, Angst oder zu große Freude, einen unruhigen Geist).


Die Verknüpfung von Körper, Seele und Geist ist hier immer gegeben, wenn auch vorwiegend körperorientiert gearbeitet wird. Die einer Krankheit möglicherweise zugrunde liegenden seelischen Themen müssen nicht zwangsläufig aufgearbeitet werden, sondern durch die Regulierung der körpereigenen Energien (Qi) wird auch eine Harmonisierung von Seele und Geist erreicht.


Eine Regulation des Qi-Flusses kann durch Akupunktur, Qi Gong oder bestimmte Massagetechniken herbeigeführt werden. Immer wird die Ernährung und die persönliche Lebensweise in das Therapiekonzept mit einbezogen, also wieder Ordnungstherapie betrieben.

Energetische Medizin

Liegt die Ursache von Beschwerden eher im seelischen Bereich, kann es notwendig sein, auf Entdeckungsreise zu gehen, denn die Seele zeigt ihre Bedürfnisse selten offen. Als Vehikel einer solchen Entdeckungsreise nutze ich unter anderem die schamanische Reise, bei der durch monotones Trommeln eine Beruhigung der Hirnaktivität erzielt wird. Dadurch werden wir von unserem Alltagsbewusstsein abgelenkt, die in uns verborgenen Themen können an die Oberfläche gelangen und bewusst wahrgenommen werden. Alte, vielleicht schmerzhaft erlebte Erinnerungen, die in unseren Zellen gespeichert sind, dürfen sich lösen.


Allein das Bewusstwerden z.B. eines alten Schmerzes kann schon ein Impuls zur Heilung sein. Perspektiven können sich in diesem Zustand verändern und uns eine ganz andere Sicht auf die Dinge ermöglichen. Alte Konflikte, angestaute Emotionen können aus ihrer Stagnation in Bewegung gebracht werden. Daraus können sich  Lösungswege ergeben, die wir vorher nicht gesehen haben.

Dieser Weg der Heilung wird von mir gerne mit Elementen aus der systemischen und der Gestalttherapie ergänzt. Hier können im geschützten Rahmen Beziehungskonflikte mit z.B. Partner, Eltern, Familie oder Kollegen erkannt und nach Möglichkeit auch geheilt werden.

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Eine andere Vorgehensweise ist das spirituell-energetische Heilen, das unseren Geist anspricht. Unter Geist verstehe ich den reinen, göttlichen Aspekt, den wir alle in uns tragen. Dieser ist immer unversehrt und unsterblich, aber er kann durch die vielen Anpassungsvorgänge, denen wir uns in unserem Leben aussetzen, vielleicht verdeckt sein. Beim sogenannten „geistigen Heilen“ bekommt der Geist die Chance, sich auszudehnen und die überlagernden Emotionen zu durchdringen. Sein Licht kann heller strahlen und das Dunkel durchdringen, könnte man sagen.

Dies geschieht, indem der Patient ruhig und entspannt da liegt, unterstützt durch Händeauflegen des Heilers. Die Berührung durch die Hände ist vielleicht die älteste Heilmethode überhaupt und kann das Gefühl der Geborgenheit und des Aufgehoben-Seins ermöglichen. In diesem Entspannungszustand können Selbstheilungskräfte aktiviert werden und körperliche wie auch seelische Beschwerden gelindert werden.